Schlangen Schweiz






Nach unseren Recherchen leben in der Schweiz acht verschiedene Schlangenarten. Zwei dieser Arten gehören zu den Giftschlangen, die anderen sechs Arten haben kein Gift.

Der Vergleich mit den Nachbarländern zeigt ein typisches Bild: In Deutschland und Österreich kommen jeweils sechs Schlangenarten vor. In Italien und Frankreich leben 13 bzw. 11 Arten. Je weiter man in Europa Richtung Süden schaut, desto mehr verschiedene Schlangen gibt es. Reptilien sind in südlichen Ländern häufiger und artenreicher als in kalten Regionen der Erde. Die meisten leben in den Tropen. Auf der Erde findet man mindestens 3.000 verschiedene Schlangen.

Die Schweiz ist geographisch sehr verschieden. Man findet in dem Land in den Alpen verschiedene Klimazonen. Manche der Schlangen der Schweiz kommen in fast allen Regionen vor und sind häufig. Dazu gehören die giftige Kreuzotter, die Ringelnatter und die Glattnatter, die häufigste Schlangenart der Schweiz.

Nun eine kurze Liste mit Informationen zu den acht Arten, die in der Schweiz leben.

Giftschlangen in der Schweiz

Kreuzotter: Diese giftige Schlange lebt in vielen Regionen der Schweiz. Seltener ist sie in der Westschweiz, man findet sie aber hier von Genf bis Basel (gesamte Jura). In den Alpen der Zentral-Schweiz und im Osten des Landes ist die giftige Schlangenart vielerorts anzutreffen. Die Kreuzotter lebt auch z.B. im Süden wie in der italienischen Schweiz (viele Sichtungen im Tessin). Die Schlange hat wenig Probleme mit Kälte. Sie bewohnt Regionen bis zu einer Höhe von 2.800 Meter. Dennoch ist sie in den Alpen an Südhängen häufiger anzutreffen.

Aspisviper: In der Schweiz selten, vermutlich nur kleine Populationen z.B im Westen des Alpenlandes.

Beide Giftschlangen der Schweiz, die Kreuzotter und die Aspisviper, haben ein für Menschen gefährliches Gift. In der Schweiz werden etwa 20 Menschen pro Jahr von einer Giftschlange gebissen. Durch das gute medizinische Notfall-System gab es nach unseren Quellen schon seit einigen Jahrzehnten keinen Todesfall mehr. Besonders kritisch ist ein Schlangenbiss in abgelegenen Regionen, etwa beim Wandern. Man sollte immer sofort die Rettungskräfte verständigen, ein Schlangenbiss ist ein medizinischer Notfall. Das Gift der Kreuzotter gilt als etwas stärker als das Gift der Aspisviper. Kreuzotterbisse sind häufiger, da die tagaktive Schlange in der Schweiz deutlich öfters vorkommt.

Ungiftige Schlangenarten der Schweiz

Schlingnatter: Dies ist die häufigste Schlange der Schweiz. Sie kommt vom Süden von Skandinavien bis Italien vor. Im Westen von Europa lebt die Glattnatter (andere Name derselben Art) in Spanien (siehe Schlangenarten Spanien), Frankreich (siehe Schlangenarten Frankreich) und England (siehe Schlangen in Großbritannien), im Osten bis zum Schwarzen Meer und Kaspischen Meer. In der Schweiz mag diese Schlangenart vor allem trockene, offene Landschaften. Im Hochgebirge der Zentral-Alpen wurden die Reptilien schon in einer Höhe von über 2.000 Meter gesichtet.

Ringelnatter: Diese Schlange ist die vermutlich häufigste Schlange in Europa. Sie kommt auch in der Schweiz in vielen Regionen vor, insgesamt ist aber die oben besprochene Schlingnatter in größerer Anzahl in der Schweiz anzutreffen. Die Ringelnatter ist eine Wasserschlange, die zum Leben ein Gewässer benötigt. Dies kann ein kleiner Teich, ein Bach, ein Fluss oder ein See sein.

Gelbgrüne Zornnatter: Die nicht giftige Zornnatter-Art bewohnt vor allem Italien und Frankreich mit den Inseln Sizilien, Sardinien und Korsika. Der Süden der Schweiz ist der äußerste nördliche Rand des Verbreitungsgebiets der Gelb-Grünen Zornnatter. Im Rest des Landes ist es dieser Schlangenart zu kalt.

Vipernatter: Dies ist ebenfalls eine Schlangenart, die im Süden Europas lebt. In der Schweiz gibt es größere Populationen im Kanton Genf. Einige wenige Schlangen der Art Vipernatter wurden auch in den Kantonen Waadt und Wallis entdeckt.

Würfelnatter: Sie kommt ursprünglich nur im Süden  (Tessin) vor. Inzwischen wurde die Würfelnatter auch im Norden der Schweiz gesehen. Eventuell wurde sie von Menschen dort ausgesetzt. Insgesamt kommt die Schlange in sehr vielen Ländern Europas bis Asien (China) vor. Auf dem Balkan und in Griechenland ist die Würfelnatter zum Beispiel sehr häufig. Auch in Deutschland gibt es kleine Vorkommen.

Äskulapnatter:  Auch die Äskulapnatter ist in anderen Ländern wesentlich häufiger als in der Schweiz. Nur in kleinen Regionen des Landes, besonders im Süd-Westen, leben wenige Exemplare dieser Schlange. In vielen anderen Ländern Europas ist das lange Tier nicht selten.


 


 

 

 

 

 

 

 

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